Die
Pfefferminze ist ein bekanntes Heilkraut, das gegen Erkältung,
Magen-Darm-Probleme, bei verstopften Atemwegen oder Kopfschmerzen
helfen kann. Sie wird bereits seit Hunderten von Jahren verwendet und
selbst heute ist zuminest ihr Duft allen bekannt. Wenn nicht als
Pflanze, dann in Zahncreme, Kaugummis, Mundwasser, etc.
Am
häufigsten wird Pfefferminze als Tee verwendet. Man trinkt ihn
sowohl heiß, als auch kalt. Wegen seiner antiseptischen Wirkung
eignet sich der kalte Pfefferminztee ausgezeichnet als Mundwasser.
Besonders hilfreich ist er bei Entzündungen im Mundbereich.
Jedoch
wird Pfefferminze am meisten bei Verdauungsstörungen, Übelkeit,
Gastritis und Blähungen angewendet. Der Tee schmeckt erfrischend und
neutralisiert die Beschwerden. Pfefferminze beschleunigt die
Magensaftsekretion, dadurch auch die Magenentleerung. Auf diese Weise
regt sie den Appetit an. Vorsicht ist bei angegriffenen
Magenschleimhäuten geboten. In diesen Fällen sollte nicht reiner
Pfefferminztee, sondern eine Mischung mit z.B. Kamillentee getrunken
werden.
Pfefferminze
wirkt auch beim Reizdarm-Syndrom erfolgreich und hat keine
Nebenwirkungen, im Vergleich zu den meisten Medikamenten. Doch obwohl
die Pfefferminze als Tee äußerst hilfreich sein kann, ist beim
Reizdarm-Syndrom ätherisches Pfefferminzöl und zwar in Kapseln zu
empfehlen. Die magensaftresisten Kapseln sorgen dafür, dass sich die
Kapseln nicht im Magen, sondern im Darm auflösen und erst dort ihre
volle Wirkung entfalten können.
Das
Pfefferminzöl kommt bei Atembeschwerden sehr oft zum Einsatz. Das
ätherische Pfefferminzöl fördert das Sekret und wirkt
antibakteriell. So werden die Atemwege schnell befreit. Man kann auch
ein Pfefferminzbad nehmen oder die Pfefferminze inhalieren.
Pfefferminze sorgt auch bei Muskelschmerzen und schweren Beinen für
Entspannung. Das ätherische Öl hilft sogar bei rheumatischen
Erkrankungen oder Ekzemen.
Viele
Erwachsene, aber auch immer mehr Jugendliche, sind von sogenannten
Spannungskopfschmerzen betroffen. Das Pfefferminzöl entpannt auf
natürliche Weise, indem man das Öl auf Schläfe und Stirn auträgt.
Außerdem hilft Pfefferminze auch bei Herpes. Die Pfefferminze ist
hierzulande überall erhältlich. Man kann sie aber auch problemlos
im eigenen Garten anbauen.

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